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Projekt:NF-ÎșB

Tja was ist denn das nun wieder? 🙂

Keine Sorge, dass ist nichts verrĂŒcktes oder ein neumodisches DiĂ€tmittel. Es handelt sich bei NF-ÎșB  um einen ” spezifischer Transkriptionsfaktor, der in praktisch allen tierischen Zelltypen und Geweben vorkommt.” ” Die Aktivierung von NF-ÎșB gilt als kritisch fĂŒr die Entstehung von EntzĂŒndungen.”

Sprich: Nimmt man als CU (oder auch MC / vermutlich auch Krebs) Patient tierische Produkte, vorallem auch Milchprodukte zu sich, bleibt dieser Faktor im Körper ĂŒbermĂ€ĂŸig lange aktiv. Dieser fördert die EntzĂŒndungen im Darm oder auch in anderen Körperregionen.

Dies bestĂ€tigt meine Erfahrungen mit Milchprodukten oder auch Fleisch. Ist bei einer regelmĂ€ĂŸigen Einnahme von tierischen Produkten ein gewisser ( oft niedriger) Schwellenwert bei mir erreicht, treten neben EntzĂŒndungen im Gesicht (Pickel sind auch EntzĂŒndungen), Rötungen, Neurodermatitis und im weiteren Verlauf Magen-Darmbeschwerden auf, bis hin zu schwerwiegenderen Folgen wie der CU.

Wie ich ĂŒberhaupt auf diesen Faktor gestoßen bin?

Auch wenn ich mich (auch aus Erfahrung) weigere, weiterhin “medikamentöses Lotto” zu spielen, möchte ich doch hin und wieder sehen, was es Neues gibt in Sachen Behandlung ( am besten Alternativ).

Somit stieß ich gestern auf folgenden Artikel:

“Colitis ulcerosa – Hilfe bei chronischer DarmentzĂŒndung”

Besonders beeindruckt hat mich folgende Aussage:

Es wurde bisher angenommen, dass bei genetisch vorbelasteten Menschen eine krankhaft gesteigerte Immunreaktion gegen die Darmflora zum Ausbruch der Krankheit fĂŒhrt. Neue Erkenntnisse deuten aber eher auf ein geschwĂ€chtes Immunsystem hin. Ein spezielles Eiweiß, das fĂŒr die Bildung des EntzĂŒndungsbotenstoffes NFkB zustĂ€ndig ist, scheint stĂ€ndig aktiv zu sein.

Zudem wird in dem Artikel darauf eingegangen, wie wichtig MikronÀhrstoffe gerade bei CU Patienten sind. Da ich selbst des öfteren an AnÀmie aufgrund der CU leide, kann ich auch dies bestÀtigen und somit habe ich wieder angefangen tÀglich das wichtigste zu supplementieren.

Auch die Darmflora ist AUSSCHLAGEBEND fĂŒr einen guten Heilungsprozess. Somit ist die Reduzierung von Kohlenhydraten ( vorallem in Form von Zucker und auch der Brötchen) notwendig. War mir auch schon klar und man muss halt konsequent dabei bleiben.

Check! Wird nun erledigt.


Leider hab ich nichts darĂŒber gelesen, wann der Artikel erschienen ist, aber dieses Thema “tierische Lebensmittel, bzw. vegane ErnĂ€hrung bei CU” fĂŒhrte mich noch zu weiteren spannenden und auch aktuellen BeitrĂ€gen. Welche ALLE meine Meinung und auch meine Erfahrung mittels Studien unterstreichen.

Colitis ulcerosa: Hilft eine vegane ErnÀhrung?

Bereits 1942 (sicher auch schon frĂŒher) wurden Studien hierzu veröffentlicht
 und von keine Arzt habe ich bis jetzt einen Hinweis darauf erhalten
.egal wieviele Prof. oder Dr. Titel er/sie hatte
. *kopfschĂŒttel*

WĂ€hrend dem Versuchsjahr waren auf der milchfreien DiĂ€t doppelt so viele Patienten symptomfrei und weniger Patienten auf der milchfreien DiĂ€t bekamen einen RĂŒckfall! *Studie 1965

Vegan bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa: Neue Studie zeigt große Verbesserungen

und viele mehr.

Leider, und das muss man erwĂ€hnen, habe ich zu “neuen Behandlungsmöglichkeiten” auf einschlĂ€gigen “Fachseiten” nur Studien zu “neuen Medikamenten, mit neuen tollen Nebenwirkungen” gefunden.

Die Biologicals haben die CU-Behandlung revolutioniert. Ihre Grenzen sind jedoch offensichtlich: ­fehlende PrimÀrantwort oder Reaktionsverlust wÀhrend der Therapie sowie verschiedene, zum Teil schwere Nebenwirkungen.

Die Fleisch- und Milchlobby lĂ€sst sicher grĂŒĂŸen
 WĂ€r ja toll, wenn unsere Mediziner wirklich mal die ErnĂ€hrung und die Psyche in Betracht ziehen bzw. in den Vordergrund rĂŒcken und ihre Forschung der stetig wachsenden Zahl an Kranken in Bezug auf die “tolle, moderne” ErnĂ€hrung anpassen wĂŒrden. Aber, zum GlĂŒck folgt nicht jeder blind allem was der nette Arzt von nebenan sagt und schaut auch selbst mal ĂŒber den Tellerrand – ich wĂ€r vermutlich sonst irgendwo im Nirgendwo mit einem Schlauch in meiner Nase und einer Windel unter meinem Arsch oder sogar nem Schlauch+ Beutel an meinem Bauch (zwecks fehlendem Darm)
.

Es hilft manchmal nur ein: SELBST AKTIV WERDEN!

  1. Tierische Produkte WEGLASSEN

  2. Kohlenhydrate REDUZIEREN

  3. Zucker VERMEIDEN (wir reden hier nicht von Fruchtzucker, diesen in Maßen genießen)

  4. MikronĂ€hrstoffe ZUFÜHREN ! (wichtig ist vorallem Eisen, Zink und die B-Vitamine)

  5. Stress REDUZIEREN

  6. MEHR Bewegung !

  7. Stoffwechseln AKTIVIEREN

  8. Immunsystem STÄRKEN

  9. AUSREICHEND Schlafen

Das ist nun MEIN Plan! Ich hab es schonmal durchgezogen und es hatte mir geholfen. Doch manchmal ist der Mensch eben schwach und macht nicht immer das was er sollte, auch wenn er weis, dass es besser wĂ€re. *seufz* Also wieder ran an den Speck!(sprichwörtlich – und zwar meinen, der sollte wieder weniger werden, nicht den der armen Schweinchen!)

Jeder der von dieser oder einer Ă€hnlichen Krankheit heimgesucht wird, dem rate ich dennoch erstmal einen Arzt aufzusuchen. Einfach um den Sachverhalt klĂ€ren zu lassen und vielleicht hast du ja GlĂŒck und gerĂ€tst an eine Perle von Arzt, wer weiß. Doch lass dir alles schriftlich geben, erstelle dir deinen eigenen Ordner fĂŒr deine Gesundheit/Krankheit und hole dir immer eine 2. oder 3. Meinung ein. Werde selbst aktiv, lese und forsche nach – teste aus, was dir gut tut und gib nicht gleich auf. Alles hat seinen Sinn und alles kommt so, wie es kommen soll.

Ich hab die Krankheit akzeptiert und lerne daraus. Ich wĂ€re heute nicht hier und wĂŒrde mich mit mir selbst in diesem Ausmaß und den Themen Körper, Sport, ErnĂ€hrung und Magen-Darm befassen, wĂ€re ich nicht von mir selbst (der Erkrankung) dazu gezwungen – und es ist GUT so. Es kann nur besser werden und man sollte immer sein bestes geben!


So das Projekt ICH startet heute und ich bin schon gespannt was die Tage so bringen.

Auch sind schon einige BĂŒcher zu den Themen hier neben mir und warten darauf gelesen zu werden.


5. Tag 7,5mg – es geht soweit gut.


Projekt: frĂŒher Aufstehen – daran muss noch gearbeitet werden. Heute bin ich gegen 2 Uhr nachts eingeschlafen, gegen 6 Uhr das ERSTEMAL aufgewacht und war eigentlich “fit”, dachte mir aber “Ach kannst noch so 1-2 StĂŒndchen schlummer”
 Pustekuchen – war ich wieder fĂŒr 4-5 Stunden ausser  Gefecht und danach mĂŒder als vorher
 Das Ă€rgert mich zwar, aber das lehrt mich auch, dass ich morgen einfach dann wenn ich gegen 6 Uhr aufgestanden bin ( den Aufwachen ist bei mir gleichbedeutend mit Cortison nehmen und ins Bad gehen) gleich wach bleibe. Mal sehen, ob das morgen so klappt.

Liebe GrĂŒĂŸe und noch eine schöne Woche!

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