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Med. Fitnesstrainer A-Lizenz

Gestern war es soweit. Meine  A-Lizenz Prüfung für den medizinischen Fitnesstrainer stand an.

Dafür sind mein Mann und ich bereits am Donnerstag nach München gefahren. Wirklich super, dass er mich nach München begleitet hat. Zum einen trau ich mir so lange Strecken alleine nur selten zu, da mich das zusätzlich sehr anstrengt, zum anderen war ich einfach froh ihn am meiner Seite zu wissen/haben.

Wir hatten uns (da das letzte Hotel nicht unseren Wünschen entsprach) nochmal für das Hotel aus dem ersten Seminar Block der B-Lizenz entschieden. Das Holiday Inn Westpark, welches wirklich zu empfehlen ist. Da wir dort auch per Mitgliedschaft Punkte sammlen, konnten wir sogar zum selben Preis auf eine Suite upgraden. Das war schon echt toll und durch die 2 separaten Räume, konnte ich abends noch ungestört lernen, während mein Liebster nebenan (dank Amazon Fire-Stick) Fußball kucken konnte. *grinst*

Es gab im Bad noch eine separate Dusche und vorne neben dem Wohnzimmer ein extra WC. Alles in allem viel Platz und es war bequem, sauber, warm und was uns ja wichtig ist – ruhig. Nur ein Kleiderschrank fehlte, warum auch immer.

Donnerstag Abend ging es dann ins Wirtshaus in Sendling. Man sollte wirklich frühzeitig ein paar Tage oder sogar Wochen vorher reservieren. Da wir spontan hin sind, konnten wir uns nur zu 2 Personen an einen großen Tisch setzen, welche auch alleine für sich speisten. Was aber völlig ok war. Dort gibt es gut bürgerliche, bayerische Küche und sogar eine Auswahl an vegetarischen und veganen Speisen. Ich hab mich tatsächlich für Käsespätzle mit Salat entschieden, da mir das beim letzten Besuch sooo gut geschmeckt hat. Auch mein Bauch hat sich darüber zum Glück nicht beschwert.

Die erste Nacht konnte ich kaum schlafen, da ich so aufgeregt war und ich Panik schob.

Panik schob ich zwar schon mind. 2-3 Wochen vorher und war in einem ganz schönen Tief, aber das ist nun auch vorbei.

Am Freitag Morgen, als ich mir ein Taxi kommen lies ( das Fitnessstudio war am anderen Ende der Stadt), hatte ich wirklich Angst und wäre am liebsten umgedreht und hätte gesagt “Nö, danke. Ich kann das einfach nicht. Mir gehts nicht gut…Ich will einfach nur heim..” doch dann flüsterte ich mir selbst zu “Heute ist noch keine Prüfung, fahr einfach hin und hör dir alles an -vielleicht wird es ja garnicht so schlimm. Und heute Abend ist das meiste schon geschaft und alles wird gut. Du kannst jederzeit heimfahren!” Immer schön Mut zureden!

Der erste Seminartag war wirklich nicht schlimm und dauerte von 10-18 Uhr. Trotz Übungen dazwischen waren die meisten von uns einfach nur müde, der Kopf war voll und uns war kalt vom langen Sitzen. Unser Dozent hat uns da wirklich gut durchgeführt, auch wenn ich bemängeln muss, dass das worauf es ankommt bei der Prüfung und zwar das Erstellen von Trainingsplänen unter Berücksichtigung verschiedener Krankheitsbilder, nur am Ende des Tages kurz für 20 Minuten (und auch nur 1 Beispiel) dran kam. Das schürte die Panik nur noch, da auch in den Studienbriefen keinerlei Beipielpläne vorhanden waren und man sich irgendwie selbst zusammenreimen musste, was für welche Krankheit passend sein könnte und welche Übungen kontraindiziert wären.  Zudem hies es irgendwie ein 4-6 Wochen Plan, wobei an der Prüfung selbst der Plan für die Anfangswoche ausgereicht hat. Zum Glück. 😉

Samstag Abend sind wir, da ich erst gegen 18.30 Uhr ins Hotel zurück kam nicht auswärts essen gegangen, sondern ins hoteleigene Restaurant. Zwar etwas überteuert, aber wirklich lecker. Da ich den ganzen Tag über vor Aufregung nur ein Brötchen hatte, habe ich mir einen Quinoasalat mit gratiniertem Ziegenkäse, einem Beilagensalat und einer Pizza Margarita bestellt. Ja ich weis, viel Käse, aber ich brauchte das irgendwie als Nervennahrung. Mein Mann war Mittags unterwegs und hat mir für abends noch einen leckeren Saft mitgebracht. Ich muss unbedingt kucken, ob es den bei uns auch gibt.

Der Prüfungstag lief ganz unkompliziert ab. Da ich leicht nervös werde, habe ich mich vorher nicht zur Gruppe gestellt und einfach abgewartet. Jeder zog ein Fallbeispiel und musste anhand dessen einen Trainingsplan erstellen. Ich wählte die 2 (meine Lieblingszahl) und da fiel mir sofort ein Stein vom Herzen. “Das Thema liegt mir!” dachte ich mir und schon musste ich grinsen und war einfach froh. “Das schaffst du jetzt!” Danach wurde man geprüft, indem man mit einem Partner (welcher das Fallbeispiel darstellt) ein erstes Einführungsgespräch führt und den Trainingsplan anhand der Erkrankung erläutert. Dazwischen wurden vom Dozenten noch Fragen gestellt. Bis auf 1-2 Kleinigkeiten, habe ich es glaub ich ganz gut gemacht und somit die Prüfung bestanden ! YAY!!!! Zwar haben leider nicht alle bestanden, aber so ein Blackout oder Nervenzusammenbruch und Prüfungsangst ist schon etwas ganz hinterhältiges…. und ich bin mir sicher, beim nächsten Mal schaffen sies! *Daumendrück*

Ich dachte mir immer nur: “Bald hast dus geschafft.. Samstag Nachmittag ist alles vorbei – egal wie es ausgeht!”

Und nun habe ich es tatsächlich geschafft und wie immer war all die Panik und Angst die Wochen vorher eigentlich umsonst. *seufz* Mal sehen, wie es mir bei der nächsten ergeht. Denn die für den Personal Trainer steht noch aus, doch das hat noch Zeit.

Da ich die schriftliche Prüfung für die A-Lizenz vorher bereits bestanden hatte, sollte im Laufe der nächsten Zeit mein A-Lizenz Zertifikat eintrudeln, worauf ich mich schon sehr freue!

Nach der Prüfung waren wir noch bei meinen Eltern kurz auf einen Kaffee und Brötchen und sind dann ab nach Hause! Ach ist das schön, wieder zuhause zu sein!

Und das beste daran ist, ich hab den Kopf nun endlich frei und bin tiefenentspannt. Denn alles ist für dieses Jahr erledigt und entweder abgeschlossen (Prüfung) oder auf den Weg gebracht (Klage beim Arbeitsgericht ist eingereicht und da hab ich erstmal keinen weiteren Einfluss drauf).

Auch sonst habe ich für mich alles in den letzten 2-3 Wochen klären können und mach einen Haken dran! Genau so hatte ich es mir gewünscht und ich bin unendlich dankbar dafür, dass es nun genau so kam. DANKE!

Jetzt genieße ich die “Weihnachtszeit” , auch wenn dieses Jahr die Weihnachtsstimmung irgendwie fehlt. Mein Mann hat noch frei und wir unternehmen die Tage noch etwas schönes gemeinsam und gehen z.B. heute zum Mexikaner essen und übernächste Woche in den neuen Star Wars Film ins Kino. Dann kommt noch Weihnachten mit der Familie und ein gemütliches Silverster zuhause!

Dann kann das neue Jahr kommen! 🙂 Ich freu mich drauf!


Liebe Grüße und noch einen tollen 3. Advent euch allen!

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