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Mut

Ein Thema hat sich ganz besonders klar bei mir für dieses Jahr herauskristallisiert - MUT!



Mut, mich selbst zu lieben und offen zu mir zu stehen, so wie ich bin.

Mut, mich zu zeigen.

Mut, mich einfach zu trauen, einfach zu tun, in kalte Wasser zu springen und dabei zu lachen.

Mut, meine Fähigkeiten offen aus zu leben, auch vor anderen.

Mut, meine Gaben zu nutzen und mein Potenzial auszuschöpfen.

Mut, meine Meinung zu äußern, auch wenn sie jemand anderem nicht passt.

Mut, laut zu sein - mit erhobenem Kopf.

Mut, auch mal Fehler zu machen und daraus zu lernen / wachsen. Mut, Dinge klar zu benennen, die ich möchte oder nicht möchte.

Mut, Dinge nicht nur anzufangen, sondern auch zuende zu bringen.

Mut, Dinge zu verändern, welche verändert werden müssen.

Mut, Dinge los zu lassen, die nicht mehr zu mir passen.





Mut, ist ein wichtiges Mittel um sich zu Verwandeln.

Von der Raupe zum Schmetterling.

Von der Idee, dem Traum hin zur Realität - zum eigenen Sein.



"Mutig zu sein bedeutet nicht keine Angst zu haben,
sondern es trotzdem zu tun!"
-Unbekannt-


Ich möchte mutig sein und meinen Träumen endlich den Raum geben, den sie verdienen - einen Platz in meiner Wirklichkeit.


Damit habe ich bereits angefangen. Der Blog ist umgezogen!


Ich habe mich auch getraut gleich auf mein Bauchgefühl zu hören und mich gegen eine weitere medikamentöse Behandlung entschieden. Auch wenn der erste ärztliche Rat nicht dem entsprach, bin ich gerade jetzt in dieser harten Pandemiephase definitiv nicht davon überzeugt, das Immunsystem dermaßen zu belasten. Nebenbei gibt es noch einige andere Faktoren, die gegen so einen schweren medikamentösen Schritt sprechen, doch dazu in einem anderen Beitrag. Zudem habe ich mich auch getraut, nach einem Tag Bedenkzeit, man kann ja nicht sofort aus seiner Gewohnheit raus, mich von einer Person erstmal zu distanzieren, welche gerade nicht mehr in mein Leben passt, wie es eigentlich sollte. Und ihr dies höflich, aber bestimmt mitgeteilt. Somit konnte ich meiner Meinung den nötigen Raum geben und bin nicht wie sonst üblich in ein unsicheres Gedankenkarussell gefallen, ohne mich entscheiden zu können wie ich was machen oder sagen oder tun soll. Man will ja niemanden verletzten. Darauf bin ich sehr stolz und es ist ein Schritt nach vorne.


Außerdem habe ich den Mut gefunden, mich endlich dem Thema Zoom-Meeting zu stellen. Das mag für so manchen von euch etwas "alltägliches" sein und Unverständniss hervorrufen, das man davor Angst haben kann, aber mich schreckte so etwas immer ab. Zum einen bin ich (noch) nicht wirklich der selbstbewussteste Typ Mensch und zum anderen hab ich noch so manche Punkte auf der Liste, bei denen ich einfach zu unsicher bin, auch was Neues angeht und wie ich mich selbst darstelle oder zeigen möchte, wie meine Vorstellung von mir und meinem Idealselbst ist oder meine Fähigkeiten zu zeigen. Da ist noch ein großer Brocken den ich bewältigen möchte und der Mut hilft mir dabei.


Durch diesen Mut, fand ich nun auch den Zugang zu Menschen, die mit mir auf einer Wellenlänge sind und es kommen immer mehr hinzu, was mich riesig freut und mich zunehmend aus meinem Schneckenhaus lockt. Darüber bin ich sehr glücklich und sehe optimistisch in die Zukunft. Natürlich dennoch gleichzeitig auch immer mit einem zaghaften und doch etwas scheuen/vorsichtigen Vorfühlen - das lege ich wohl nie ganz ab und das ist auch gut so.


In letzter Zeit wurde mir auch immer öfter von Außenstehenden mitgeteilt, das sie es toll finden wie gut ich mich in Textform ausdrücken kann und sie davon beeindruckt sind. Nun ich weiß bei Gott, dass ich nicht perfekt bin, das ist niemand und das ich mit der Kommasetzung nicht immer auf einem grünen Zweig lande, aber ich gebe zu, dass es mir einfach Spaß macht zu schreiben. Ich fühle mich dabei wohl und kann meinen Gedanken freien lauf lassen, sie fließen nur so dahin und meine Finger tippen in rasender Geschwindigkeit einfach wie von selbst über die Tastatur. Auch kann ich mich in schriftlicher Form wesentlich besser und klarer ausdrücken, als verbal. Das funktoniert aber nur am PC, denn mein Schriftbild mittels eines Stiftes ist.., nunja sagen wir eine "Freidenkerschrift". Kein Buchstabe gleicht dem anderen und der Stift ist immer viel zu langsam für meine Gedanken, was auch extrem anstregend ist. Bittet man mich zu einem Gespräch, bin ich oft unsicher und finde manchmal nicht die Worte für das was ich eigentlich ausdrücken möchte (mündliche Prüfungen waren mir immer verhasst) oder verfalle so sehr ins Reden (wenn mich ein Thema begeistert), das ich nicht mehr weiß, was ich eigentlich sagen wollte. Auch nagt an mir währenddessen noch die Unsicherheit, wie ich dabei "aussehe", wirke oder mich anhöre, wo wir bei meinem "bayerischen Akzent" wären. Damit habe ich mich aber nun schonseit Kurzem einen kleinen Schritt weit mit abgefunden...nein, arrangiert ?! Ne das passt auch nicht. Sagen wir "angefreundet".

Da ich gebürtig aus Bayern stamme, nunmal einen bayerischen Akzent habe, ist es ein Teil von mir und gehört zu meiner Persönlichkeit. Doch auch dazu später mehr. ;)


Auch möchte ich mehr Mut haben, um dem "authentisch sein" ein Stück weiter entgegen zu kommen. Wenn man sich aus mangelndem Selbstbewusstsein und Schüchternheit verstellt, dann ist man nicht authentisch, man versteckt sich und sein wahres Selbst. Das möchte ich so gut es geht ablegen und offen zeigen können wer ich bin.


Wie gesagt, Mut hilft uns bei sovielen Dingen im Leben und ich glaube, er ist auch ein Schlüssel zum erfüllten Leben mit vielen glücklichen Momenten.


Eure Yvonne

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