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1000 Fragen #17

Wir haben schon den Monat Mai und es steht wieder eine Fragerunde an. 🙂

321. Was gibt dem Leben Sinn? 

Das Leben selbst. Und vorallem sein Leben zu genießen, es anzunehmen, das Beste daraus zu machen. Im Hier und Jetzt zu leben!

322. Was hĂ€ttest du gern frĂŒhzeitiger gewusst?

Wie ich aus meinem Tief rauskomme und was ich im Leben wirklich will, was mir gut tut.

323. Wie alt fĂŒhlst du dich? 

Das kommt ganz auf meine Tagesform an. *lacht* Es gab eine lange Zeit in der ich mich ĂŒberhaupt nicht “alt” oder “erwachsen” gefĂŒhlt habe. Ich fĂŒhlte mich wie ein Kind und wollte auch so sein. Erst letzte Woche kam ich ins GesprĂ€ch mit einer 21 JĂ€hrigen und dachte mir “Oh, als ich damals das gemacht habe bzw. damit anfing, da war sie gerade mal 10 Jahre alt.”

Ich bin 32 Jahre alt. Das wurde mir bewusst. Ich bin keine Anfang 20 oder gar ein Kind. Ich bin erwachsen. Das machte mir auch keine Angst und ich verfiel nicht in Panik. Ich war sogar stolz darauf, nicht dieses “Kind” mehr zu sein, Ă€lter zu sein und ich fĂŒhlte mich erwachsen, aber nicht alt.

324. Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust? 

Meistens ein LÀcheln, schöne Augen und einen Menschen den ich liebe.

325. Kannst du gut zuhören?

Ja, das mach ich sogar oft. Manchmal öfter als mir lieb ist bzw. habe ich das GefĂŒhl, das wirklich jeder mir sein Herz ausschĂŒttet. Abgrenzen sollte ich noch lernen, da mir das manchmal zuviel wird und ich mich selbst etwas mehr schĂŒtzen sollte.

326. Welche Frage wurde dir schon zu hÀufig gestellt?

Da fĂ€llt mir spontan nichts dazu ein. 🙂

327. Ist alles möglich?

Im Prinzip ist alles möglich. Was aber nicht heisst, dass auch alles passieren wird oder so kommt. Man muss nur offen fĂŒr Neues sein und sehen was einem auf dem Weg so begegnet.

328. HĂ€ngst du an Traditionen?

Es kommt drauf an welche. Ich mag Familienfeste wie Weihnachten, Ostern und Geburtstage. Sie sind mir wichtig und mit Kindern zusammen, wird man auch selbst wieder zum Kind und freut sich doppelt mit.

Jedoch manch alte und â€œĂŒberholte” Traditionen finde ich nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ und man sollte schön langsam drĂŒber stehen und einen Schritt weiter gehen z.B. die “Klassische Frauenrolle – Hausfrau, Kinder” oder Rassismus, bzw.  dieser Kampf unter den Religionen. Das ist alles sehr rĂŒckstĂ€ndig und hat in einer modernen Welt nichts zu suchen.

329. Kennt jemand deine finstersten Gedanken?

Was ist mit finster gemeint? Die tiefsten Tiefen kennt man wahrscheinlich nichtmal selbst. Schwere Zeiten, die kennt meine Mum.  Aber sonst bin ich niemand der mit seinem Schmerz stĂ€ndig hausieren geht und jedem alles auf die Nase binden muss, nur um MitgefĂŒhl oder “Energie” zu erhaschen.

330. Wie sieht fĂŒr dich der ideale Partner aus?

Den perfekten Partner gibt es nicht. Jeder hat so seine Macken und wie jeder auch seine guten Seiten hat. Die Frage ist, kann man sich mit den Macken arrangieren und Kompromisse finden. Man könnte sagen “mir wĂŒrde gefallen wenn”, aber was sagt das ĂŒber meinen jetzigen Partner aus? Jeder hat seine Favoriten was das Aussehen betrifft oder  “Verhalten und Hobbys” und auch mein Mann weis, dass ich es schön fĂ€nde, wenn er Veganer / Vegetarier wĂ€re oder lange Haare hĂ€tte, mit mir Sport und Yoga machen wĂŒrde. Aber das ist er nun mal nicht, kann er nicht oder tut er nicht. Er ist wie er ist und ich liebe ihn fĂŒr seine tollen Seiten. Er weckt in mir das Beste, ist immer fĂŒr mich da, liebt mich so wie ich bin, gibt mir Kraft, hört mir zu, teilt meine Freuden (auch mein Leid) und will immer das ich glĂŒcklich bin: “Wenn du glĂŒcklich bist, dann bin ich es auch.” Wenn es mir schlecht geht, ist er fĂŒr mich da und ich liebe seine Ruhe und seine Kraft, seine Einfachheit (gerade wenn ich mal wieder alles zu kompliziert mache). Wir gehen unsere Wege gemeinsam, Hand in Hand und sind fĂŒr einander da. Wir haben einen Ă€hnlichen Geschmack und denken meistens das selbe. Wir wachsen beide fĂŒr und aneinander. Danke.

331. Wonach sehnst du dich?

Ganz ehrlich? Nach mehr Natur. Konkreter – nach WOHNEN in der Natur. Mir fehlt es, aus der TĂŒr raus zu gehen und im Wald zu stehen. Ich wĂŒnsche mir mehr Garten, mehr raus. Doch das kommt vielleicht noch eines Tages, da glaube ich fest dran.

332. Bist du mutig?

Sagen wir, mutiger. Oft verstecke ich mich noch hinter alten Gewohnheiten, Ängsten und in meiner Komfortzone. Ich sollte mehr raus und mehr – einfach tun. Doch habe ich auch schon große Schritte gemacht im Gegensatz zu FrĂŒher und hab viel erreicht, was ich damals nicht fĂŒr möglich gehalten habe.

333. Gibt es fĂŒr alles einen richtigen Ort und eine richtige Zeit?

Ja. Mein Lieblingsspruch trifft es auf den Punkt: “Alles hat seine Zeit!”

334. WofĂŒr bist du dir zu schade?

Meine Zeit fĂŒr UnnĂŒtzes oder Dinge die ich nicht mag zu verschwenden. Sofern es nicht lebenswichtig ist und mir mein BauchgefĂŒhl sagt, das möchte ich nicht, tu ich es nicht und sage dankend nein.

335. Könntest du ein Jahr ohne andere Menschen aushalten?

Oh den Gedanken finde ich spannend. Wenn alles so weiterlaufen wĂŒrde wie jetzt (also Strom, Essen etc. ) dann ja. Allein in der Wildnis mit Jagen, Feuermachen und â€œĂŒber den Winter kommen” ? Uff, ich glaube ich wĂŒrde mich hart tun. Ich hĂ€tte keine Angst vor der Einsamkeit, ich denke sogar, das wĂŒrde manchem von uns auch mal ganz gut tun. Schwieriger wird es, wenn man Hilfe benötigt und man dann ganz auf sich gestellt wĂ€re z.B. bei einem Unfall oder Ă€hnlichem.

336. Wann warst du zuletzt stolz auf dich?

Letzte Woche erst. Ich habe bei Facebook aussortiert und auch viele alte “Freunde” rausgeworfen, die eigentlich keine mehr sind und nur unter “kannte ich mal – von damals” liefen. Es gab keinen Kontakt und ich hab sie daher einfach gelöscht.

337. Bist du noch die Gleiche wie frĂŒher?

Definitiv nicht.  Und das ist auch gut so, da ich mich positiv verÀndert habe und froh bin um die Yvonne, die ich jetzt bin.

338. Warum hast du dich fĂŒr die Arbeit entschieden, die du jetzt machst?

Mein Brotjob habe ich nach der Arbeitszeit gewĂ€hlt. Die Zeit liegt so gĂŒnstig, dass ich fĂŒr meine Ausbildung genĂŒgend Zeit habe und auch mit meiner Erkrankung flexibel sein kann. Das erleichtert mir mein Leben ungemein und ich bin froh drum.

339. Welche schlechten Angewohnheiten hast du?

Ich esse oft noch “zuviel”. Auch wenn ich immer noch unter meinem Tagesbedarf esse, esse ich oft, wenn ich Lust dazu habe oder es mir einfach schmeckt bzw. esse ich davon dann zuviel. Auch habe ich WĂŒnsche, die ich mir nicht erfĂŒlle, bzw. in die Tat umsetze.

340. Verfolgst du deinen eigenen Weg?

Ja, das sollte jeder tun. Es spricht nichts dagegen, sich in der Welt Inspiration zu holen oder wenn jemand anderes einen fasziniert und man denkt: ” Wow, die ist ja cool! Find ich toll was sie macht.”  Man kann sovieles fĂŒr sich selbst ausprobieren und sehen, ob es zu einem passt. Man sollte nur man selbst sein, authentisch und keine Maske aufsetzen.

Ich wĂŒnsche euch noch einen schönen Sonntag und einen tollen Start in die Woche!

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